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Es tut mir Leid... (auch wenn du es nicht hören willst...)

Hey, da bin ich schonwieder…

Diesmal sogar mit einem sehr aktuellen Thema, das nichts mit meiner Vergangenheit zutun hat, sondern nur mit dem heutigen Tag.
Der Tag hat mich einerseits zwar glücklich gemacht aber ich glaube dieses Glück kann ich erst fühlen, wenn ich das, was mir so schrecklich leid tut verarbeitet habe..

Eigentlich war es ein schöner Tag und ich hatte relativ gute Laune, was mich selbst ein bisschen gewundert hat, da ich in den letzten Tagen wohl ein bisschen sehr sensibel und nicht so gut gelaunt (meistens aus unerfindlichen Gründen traurig) war.
Mein Freund war der Arme, der alles abbekommen hat.

Er war am Wochenende bei mir und wegen dem Zugausfall (er wohnt ein bisschen weiter weg aber nicht so weit, als dass es ein Problem darstellen könnte) konnte er nicht nach Haus, blieb also einen Tag länger.
Ich dachte, er wäre ein bisschen genervt vielleicht, weil ich in den Tagen wo er da war so oft geweint hatte und es mir einfach nicht gut ging.

Umso mehr hat es mich gefreut, als er mich ansah und sagte, wie gut es täte mein Lächeln endlich wiederzusehen und dass er sich nichts mehr gewünscht hätte als bei mir bleiben zu können ohne Ärger zu bekommen (seine Eltern sind manchmal etwas schwierig obwohl er sowieso schon volljährig ist -.-).

Und es stimmte: ich war wahrscheinlich den ganzen Sonntag über nicht so glücklich gewesen wie in dem Moment, in dem ich die Anzeige am Bahnhof gesehen habe.
Demnach konnte ich einfach nicht umhin nur noch zu strahlen.
Es gab mir so ein sicheres Gefühl, dass ich nicht allein sein musste – nachts – und als er mich dann auch noch in seine warmen Arme nahm, ganz fest drückte, mir einen Kuss auf die Stirn gab und die drei wunderbaren Worte sagte war ich einfach nur noch überglücklich.

Soviel zu dem, aber eigentlich wollte ich ja vom heutigen Tage berichten.
Es geht allerdings wieder um D:

Er war also heute nach der Schule wieder bei mir und ich holte ihn am Bahnhof ab und eigentlich war alles super. Ich freute mich, dass er da war und hatte auch das Gefühl, dass er sich freute, mich zu sehen..

Aber leider kehrte auch am heutigen Tage die Traurigkeit wieder zurück in meine Seele.
Ich weiß nicht warum aber auf einmal fing ich an zu weinen.
Wie so oft in letzter Zeit – warum das momentan so oft passiert kann ich mir selbst auch nicht erklären – vergrub ich meine Augen an seinem Körper.

Er versuchte mich zu trösten, aber es wurde immer schlimmer.
Schließlich beging ich einen folgenschweren Fehler, den ich zu gern irgendwie wieder gut machen möchte, auch wenn D behauptet, es wäre „schon okay“.
Trotzdem finde ich, dass ich etwas falsch gemacht habe und bewundere ihn dafür, dass er mir anscheinend einfach nicht böse ist und mich trotzdem noch genauso liebt wie vorher.
Er möchte sogar morgen wieder zu mir obwohl er momentan wirklich viel Stress hat.
Aber nun ja, ich komme vom Thema ab...
Also:

Der Fehler:
Als es nämlich langsam Zeit wurde und D gehen musste, hielt ich ihn einfach nur noch fester als ich es sowieso schon tat an mich gedrückt.
Ich wusste, dass er wegen einer wirklich wichtigen Sache nach Hause musste und wollte ihm das wirklich um nichts in der Welt versauen.
Doch irgendwie überkam mich eine Art Anfall von Wut, Panik und Traurigkeit auf einmal, ich kann es nicht erklären warum es so war aber ich konnte ihn einfach nicht wieder los lassen egal, was er zu mir sagte.

Ich habe keinen blassen Schimmer was da in mich gefahren war und nein, ich bin nicht psychisch krank, ich habe nur momentan eine depressive Phase, die jedes Mädchen wohl alle vier Wochen hat…
Warum allerdings sowas daraus resultiert kann ich mir einfach nicht erklären..

Als ich dann begriff, was ich da tat, war es leider schon zu spät und D musste einen Zug später nehmen – wegen mir.
Doch er blieb überraschend ruhig und beruhigte mich in dem er mich in dem Arm nahm und mir glaubte, dass ich das alles nicht mit Absicht gemacht hatte.

Und – um Gottes Willen – das habe ich wirklich nicht!!

Ich habe so ein schlechtes Gewissen nun, da ich weiß, dass er meinetwegen zu einer wichtigen Verabredung um einiges zu spät erscheinen wird und ich weiß einfach nicht, wie ich das wieder gut machen kann …

Alles was ich machen konnte und auch gemacht habe, ist ihm zu sagen, wie sehr es mir leid tut.
Er wollte es jedoch nicht hören – er möchte nie, dass ich mich wegen irgendetwas entschuldige – „mir haben schon andere viel schlimmeres angetan, da werde ich wegen so etwas bestimmt nicht sauer werden. Und die damals haben sich alle nicht entschuldigt, da möchte ich doch von meiner Freundin keine Entschuldigung für so eine nicht wirklich schlimme, kleine Sache“, waren original seine Worte, die mir seit dem immer noch im Kopf rumgeistern.

Ich bin zwar wirklich dankbar dafür, dass er nicht ausgerastet ist – denn ich bin es leider von Ex-Freunden sowie dem Freund meiner Mutter nicht anders gewohnt – aber habe ich immer noch eine Restangst, dass er vielleicht im Nachhinein wirklich böse wird und mir dann nicht mehr verzeihen kann..

Ich weiß eigentlich, dass ich ihn nicht wegen so etwas verlieren werde, dafür ist die Liebe zwischen uns (zumindest von meiner Seite und ich glaube/hoffe auch von seiner) einfach viel zu stark aber dennoch plagen mich die Selbstvorwürfe.

Es hätte nicht so weit kommen dürfen und es tut mir unendlich Leid !!


und Schatz? es ist (für heute zumindest) die letzte Entschuldigung meinerseits an dich..
Und ich hoffe du weißt, wie schwer es mir fällt, mich nicht dauernd zu entschuldigen...

Ich Liebe Dich!
2.3.10 22:49
 


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